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	<title>Kommentare für sepulcralia.de</title>
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	<description>Historische Friedhöfe und Bestattungskultur</description>
	<lastBuildDate>Sun, 09 Jan 2011 10:21:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Historische Friedhöfe von nce</title>
		<link>http://sepulcralia.de/linkkatalog/historische-friedhoefe.html#comment-53</link>
		<dc:creator>nce</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 10:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Leisner,

vielen Dank, Lücken geschlossen ;) Ihr Blog ist jetzt auf der Link-Katalog-Seite &lt;a href=&quot;http://sepulcralia.de/linkkatalog/medien.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt; eingetragen; dort hatten wir übrigens auch schon einen Link zur Förderkreis-Website (genauer: zur Zeitschrift), ich habe aber auch auf dieser Seite hier noch einen gesetzt.

Beste Grüße!
Nils-Christian Engel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Leisner,</p>
<p>vielen Dank, Lücken geschlossen <img src='http://sepulcralia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ihr Blog ist jetzt auf der Link-Katalog-Seite <a href="http://sepulcralia.de/linkkatalog/medien.html" rel="nofollow">Medien</a> eingetragen; dort hatten wir übrigens auch schon einen Link zur Förderkreis-Website (genauer: zur Zeitschrift), ich habe aber auch auf dieser Seite hier noch einen gesetzt.</p>
<p>Beste Grüße!<br />
Nils-Christian Engel</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Historische Friedhöfe von Barbara Leisner</title>
		<link>http://sepulcralia.de/linkkatalog/historische-friedhoefe.html#comment-52</link>
		<dc:creator>Barbara Leisner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 09:47:23 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Engel,

wäre nett, wenn Sie nicht nur im Beitrag auf meine Seite hinweisen würden, sondern auch in der Linkliste. (Hat mich übrigens sehr gefreut, dass Sie meinen kleinen Datumsspaß bemerkt haben.)
Vielleicht nehmen Sie auch den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof noch in ihre Linkliste bei den Friedhöfen auf, denn die Website http://www.fof-ohlsdorf.de/ berichtet neben der Veröffentlichung der Vereinszeitschrift Ohlsdorf-Zeitschrift für Trauerkultur auch über die Aktivitäten den Förderkreises.

Mit freundlichem Gruß
Barbara Leisner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Engel,</p>
<p>wäre nett, wenn Sie nicht nur im Beitrag auf meine Seite hinweisen würden, sondern auch in der Linkliste. (Hat mich übrigens sehr gefreut, dass Sie meinen kleinen Datumsspaß bemerkt haben.)<br />
Vielleicht nehmen Sie auch den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof noch in ihre Linkliste bei den Friedhöfen auf, denn die Website <a href="http://www.fof-ohlsdorf.de/" rel="nofollow">http://www.fof-ohlsdorf.de/</a> berichtet neben der Veröffentlichung der Vereinszeitschrift Ohlsdorf-Zeitschrift für Trauerkultur auch über die Aktivitäten den Förderkreises.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß<br />
Barbara Leisner</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Grabmal der Familie Johannes Daniel Falk (1826) von nce</title>
		<link>http://sepulcralia.de/grabinschriften/grabmal-der-familie-johannes-falk-1826.html#comment-6</link>
		<dc:creator>nce</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 13:33:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sepulcralia.de/?p=191#comment-6</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Mende, ganz herzlichen Dank für Ihren hochinteressanten Kommentar!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Mende, ganz herzlichen Dank für Ihren hochinteressanten Kommentar!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Grabmal der Familie Johannes Daniel Falk (1826) von Bernd Mende</title>
		<link>http://sepulcralia.de/grabinschriften/grabmal-der-familie-johannes-falk-1826.html#comment-5</link>
		<dc:creator>Bernd Mende</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 13:03:50 +0000</pubDate>
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		<description>Die Grabinschrift für Johannes Falk ist gewiss auch in der in Stein gehauenen Form ein einzigartiges Denkmal. Wir dürfen jedoch annehmen, dass sie - in bemerkenswerten Details - nicht ganz Falks Absicht entsprechen dürfte. Falk notierte am 3. Oktober 1819 in Frankfurt am Main in sein Geheimes Tagebuch: &quot;Meine Grabinschrift unter drei Linden, wo ich ruhen will, die ich mir auf einem Ritt in die Rheingegenden im Herbst 1819 gemacht: Unter diesen grünen Linden/ ist durch Christus frei von Sünden [...]&quot;. Die zweite Zeile ersetzte eine vorherige Fassung &quot;abgelegt des Leibes Sünden&quot;. Und eine zusätzliche (zweite) Strophe wurde später fortgelassen: &quot;An der Ostsee fernem Strande/ ließ er Eltern und Verwandte,/ da ihn Gott zur Ilme sandte.&quot; Da klangen im Reim bereits zwei Jahrzehnte in Thüringen an, wo es mit der Aussprache des &quot;d&quot; und &quot;t&quot; nicht so genau genommen wurde. Spürbar ist auch, dass der Rhythmus der Verse im Ritt entstanden ist. Dann aber heißt die vierte Zeile &quot;Kinder, die aus Sachsen-Städten&quot;. Fern von zu Haus dachte Falk zum einen an seine Herkunft (als &quot;Johannes von der Ostsee&quot;), und er dachte an das Land, das ihm - bei aller Misere - seit 1797 Heimat war, das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Zeile 6 hieß &quot;sollen also für ihn beten&quot;, Zeile 11: &quot;laß ihn einst zu allen Frommen&quot;.  
Auf dem Sterbebett, am 11. Februar 1826, diktierte Falk sein Testament, dabei - aus dem Gedächtnis - auch die Grabschrift. Nun hatte Falk  - von seiner Frau aufopfernd unterstützt - sein selbstloses soziales Werk getan und - entgegen dem Willen der Obrigkeit - auch Waisen aus dem &quot;Ausland&quot; aufgenommen. Für die vierte Zeile wollte Falk nun: &quot;Kinder, die aus fremden Städten&quot;. Das Elend kennt keine politischen Grenzen. Dann heißt es auch: &quot;sollen fleißig für ihn beten&quot; und &quot;laß ihn Herr zu allen Frommen&quot; - ein Stoßseufzer im Angesicht des Todes. 
Für die ausgeführte Inschrift wurde dann wohl auch das Tagebuch eingesehen - so heißt es dann wieder: &quot;einst zu allen Frommen&quot;. Die Zeile &quot;sollen fleißig für ihn beten&quot; entspricht dem Diktat. Schließlich bedeutet jedoch die vierte Zeile eine Einschränkung gegenüber der von Falk gewiss bewusst gewählten gedanklichen Weite &quot;aus fremden Städten&quot;. Ihm wird man eigentlich nicht gerecht, wenn man sein caritatives und pädagogisches Wirken lediglich bezöge  auf  &quot;KINDER DIE AUS DEUTSCHEN STAEDTEN&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grabinschrift für Johannes Falk ist gewiss auch in der in Stein gehauenen Form ein einzigartiges Denkmal. Wir dürfen jedoch annehmen, dass sie &#8211; in bemerkenswerten Details &#8211; nicht ganz Falks Absicht entsprechen dürfte. Falk notierte am 3. Oktober 1819 in Frankfurt am Main in sein Geheimes Tagebuch: &#8220;Meine Grabinschrift unter drei Linden, wo ich ruhen will, die ich mir auf einem Ritt in die Rheingegenden im Herbst 1819 gemacht: Unter diesen grünen Linden/ ist durch Christus frei von Sünden [...]&#8220;. Die zweite Zeile ersetzte eine vorherige Fassung &#8220;abgelegt des Leibes Sünden&#8221;. Und eine zusätzliche (zweite) Strophe wurde später fortgelassen: &#8220;An der Ostsee fernem Strande/ ließ er Eltern und Verwandte,/ da ihn Gott zur Ilme sandte.&#8221; Da klangen im Reim bereits zwei Jahrzehnte in Thüringen an, wo es mit der Aussprache des &#8220;d&#8221; und &#8220;t&#8221; nicht so genau genommen wurde. Spürbar ist auch, dass der Rhythmus der Verse im Ritt entstanden ist. Dann aber heißt die vierte Zeile &#8220;Kinder, die aus Sachsen-Städten&#8221;. Fern von zu Haus dachte Falk zum einen an seine Herkunft (als &#8220;Johannes von der Ostsee&#8221;), und er dachte an das Land, das ihm &#8211; bei aller Misere &#8211; seit 1797 Heimat war, das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Zeile 6 hieß &#8220;sollen also für ihn beten&#8221;, Zeile 11: &#8220;laß ihn einst zu allen Frommen&#8221;.<br />
Auf dem Sterbebett, am 11. Februar 1826, diktierte Falk sein Testament, dabei &#8211; aus dem Gedächtnis &#8211; auch die Grabschrift. Nun hatte Falk  &#8211; von seiner Frau aufopfernd unterstützt &#8211; sein selbstloses soziales Werk getan und &#8211; entgegen dem Willen der Obrigkeit &#8211; auch Waisen aus dem &#8220;Ausland&#8221; aufgenommen. Für die vierte Zeile wollte Falk nun: &#8220;Kinder, die aus fremden Städten&#8221;. Das Elend kennt keine politischen Grenzen. Dann heißt es auch: &#8220;sollen fleißig für ihn beten&#8221; und &#8220;laß ihn Herr zu allen Frommen&#8221; &#8211; ein Stoßseufzer im Angesicht des Todes.<br />
Für die ausgeführte Inschrift wurde dann wohl auch das Tagebuch eingesehen &#8211; so heißt es dann wieder: &#8220;einst zu allen Frommen&#8221;. Die Zeile &#8220;sollen fleißig für ihn beten&#8221; entspricht dem Diktat. Schließlich bedeutet jedoch die vierte Zeile eine Einschränkung gegenüber der von Falk gewiss bewusst gewählten gedanklichen Weite &#8220;aus fremden Städten&#8221;. Ihm wird man eigentlich nicht gerecht, wenn man sein caritatives und pädagogisches Wirken lediglich bezöge  auf  &#8220;KINDER DIE AUS DEUTSCHEN STAEDTEN&#8221;.</p>
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